03.02.2012 Bürgermeisterkandidat Ludger Behr will jährlich 600.000 Euro Schulden abbauen, meidet Museums-Thema und ist gegen teure Wahlversprechen

In seiner jüngsten Presserklärung sucht man seine Position zum umstrittenen neuen Lahnmarmormuseum vergebens. Noch beim Neujahrsempfang der CDU war Behr noch bereit, 200.000 Euro mehr Schulden für ein neues Museum zu machen. Dabei ist nach wie vor noch offen, ob er die Position seines Fraktionsvorsitzenden teilt, der im Höchstfall sogar 470.000 Euro für ein neues Museum ausgeben will. Erfreulich: Behr macht teuren Wahlversprechen eine klare Absage und sieht den Bau eines Mehrgenerationenhauses in Aumenau „eher kritisch.“


Einen neuen Jugendpfleger sieht er "eher skeptisch“ und erkennt die, - übrigens jahrelange Position der VN: "dass viele Vereine eine sehr gute Jugendbetreuung“ in Villmar machen. Im Klartext kann das nur heißen: Villmar kann sich bei seinen Schulden keinen Jugendpfleger leisten. Das sollte er auch so klar sagen, bei weit über 13 Millionen Euro Schulden und allein 600.000 Euro Schuldzinsen jährlich, ohne dass die Schulden Villmars weniger werden.
 
Behr will jährlich 600.000 Euro Schulden abbauen 

Behr ist für eine Entschuldung von 600.000 Euro im Jahr (NNP von heute) . Bravo! Eine notwenige Kehrtwende, die unsere volle Unterstützung erfährt. Und wir sind gespannt, wie Ludger Behr sich bei dem neuen Haushalt demnächst einsetzt. Denn beschlossen ist leider noch nichts. Wenn den erfreuliche entschiedenen Worten nun auch Taten folgten, wäre das für Villmar nur gut. 200.000 Euro für ein neues Museum passen allerdings nicht in die neue Richtung. Eine Klarstellung wäre deshalb gut.