30.01.2012 – G-Junioren Turnier des TUS Dietkirchen
von Udo Hartung

Der TUS Dietkirchen hatte an diesem Sonntag zu Schnupper- und Freundschaftsspiele geladen. Dieser Einladung sind wir gerne gefolgt.
Austragungsort war die Sporthalle der Leo Sternber Schule in Limburg. Da sich für das Turnier zwölf G-Junioren Mannschaften gemeldet hatten, wurde in zwei Gruppen gespielt. Wir hatten Glück und konnten in der zweiten Gruppe spielen. Somit trafen wir uns erst um 11:15 Uhr und konnten so ein wenig länger schlafen.
Gespielt wurde jeweils 1 x 8 Minuten mit 6 Feldspielern und einem Torwart über die gesamte Halle. Banden gab es leider keine. Insgesamt hatten wir 5 Spiele.
Unsere Kinder machten tolle Spiele und steigerten sich im Turnier von Spiel zu Spiel. Wenn man die Kinder aus Waldbrunn, Niederbrechen und vor allem aus Elz hat spielen sehen, dachte man schon, oh je, was soll das geben. Aber gerade das Gegenteil war der Fall.
Gegen die JSG Waldbrunn hatten wir noch den Anfang verschlafen (0:1 nach 5 Sekunden), aber ab dann waren die Spiele fast auf Augenhöhe. Gegen Niederbrechen hatte Sören nach schöner Einzelleistung den Ausgleich auf dem Fuß, verzog leider knapp. Auch Julius und Younes setzten sich immer mehr in Szene und hatten Möglichkeiten für Tore. Die Abwehr um Johanna und Frederik stand gut und das Mittelfeld (Sören, Marleen und Luca) trieb die Bälle immer wieder nach vorne.
Auch Maurice im Tor hatte von den ersten Spielen einiges gelernt. Konzentriert und reaktionsschnell entschärfte er einige gefährliche Situationen. Vor allem rettete er mit einer Glanzparade das Unentschieden gegen den SV Elz.
Danach ging es zur Siegerehrung. Alle Kinder aller Mannschaften bekamen als Auszeichnung eine Medaille. Das ist immer das Schönste für die Kinder, denn dann fühlen sich alle als Sieger. Was sie auch sind …
Ergebnisse:
1. JSG Lahntal – JSG Hünfelden 0:2
2. JSG Lahntal – SG Selters 0:1
3. JSG Lahntal – JSG Waldbrunn 0:2
4. JSG Lahntal – FCA Niederbrechen 0:1
5. JSG Lahntal – SV Elz II 0:0
Unsere Aufstellung:
· Tor: Maurice Stephan
· Abwehr: Johanna Behr, Frederik Hartung
· Mittelfeld: Sören Buchholz, Marleen Hartung, Luca Minor,
· Sturm: Younes Azaryah, Julius Müller
Kreisweit erste und einzigartige Idee: Forstbetriebswerkstatt
Ein Beispiel dafür ist die vor mehr als drei Jahrzehnten in Villmar eingerichtete Forstbetriebswerkstatt. Die Revierförsterin Nadine Ströbele und insbesondere ihr Amtsvorgänger Kurt Walter, der Initiator der kreisweit so ersten und einzigartigen Einrichtung- erläuterten die Entstehung und die Vorteile. Auch während Schlechtwetterzeiten sind die Mitarbeiter des Forstes in der Werkstatt produktiv tätig und fertigen z.B. verschiedene Produkte aus Holz, wie Bohlen für Einfassungen, Bänke, Tische oder auch Hinweisschilder für die Gemeinde und zum Teil auch für heimische gemeinnützige Vereine. So werde keine Zeit und Arbeitskosten vergeudet- sondern die Effizienz gesteigert und Werte für die Gemeinde geschaffen.
Interkommunale Zusammenarbeit wird im Forstbereich erfolgreich praktiziert
Im Wald gibt es seit langem eine gut funktionierende interkommunale Kooperation mit allen Kommunen des Forstamtsbezirkes und teilweise darüber hinaus, konnte die Försterin und Ulrich Aumüller, der seit Jahren auch für den Stadtwald Limburg dienstlich zuständig ist, berichten. Zum einen nutzen sowohl die Stadt Limburg als auch die Gemeinde Villmar im gemeinsamen Revier das „Know-How“ und die qualifizierte Unterstützung des Forstamtes Weilmünster und der Revierförsterin. Es sei richtig gewesen – nach der Forstreform nicht den umgekehrten Schritt zu gehen und einen gemeindeeigenen Mitarbeiter einzustellen, wie andernorts in der Diskussion, dies wäre viel teurer gekommen. Zu anderen werden die Forstwirte und Maschinen je nach Bedarf in allen angeschlossenen Gemeinden gezielt eingesetzt. Da Forstwirte z.B. nur zu Zweit im Wald arbeiten dürfen wird auch so Leerlauf vermieden. Im Falle eine Windwurfes ectr. könnte so sehr schnell das Personal kurzfristig aufgestockt werden. Arbeitskräfte und Maschinen werden nach definierten Abrechnungssätzen gegenseitig vergütet. Aber auch intrakommunale Zusammenarbeit gibt es, Frau Ströbele berichtete, dass je nach Bedarf Forstwirte auch den Bauhof unterstützen.
Dieses Verfahren sei seiner Meinung nach durchaus auf andere Bereiche der Gemeindeverwaltung und des Bauhofes übertragbar und sollte in allen Gebieten geprüft werden um die Effizienz zu steigern und Personal- und Sachkosten einzusparen, so das Fazit von Ulrich Aumüller.
Der Vorschlag unseren gewinnbringenden Wald zu verkaufen rief im Übrigen bei den Anwesenden nur Kopfschütteln hervor.